Bundesanstalt für

Finanzmarktstabilisierung

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Bankenabgabe 2015 beläuft sich auf 1,58 Mrd. Euro

04. Dezember 2015

Im Jahr 2015 erfolgte die Erhebung der Bankenabgabe erstmals nach europäischen Vorgaben. Die von den deutschen Instituten für den europäischen einheitlichen Abwicklungsfonds (Single Resolution Fund – SRF) erhobene Abgabe beläuft sich auf rund 1,58 Mrd. Euro.

Davon entfallen 890 Mio. Euro auf Groß- und Regionalbanken, 279 Mio. Euro auf Landesbanken, 201 Mio. Euro auf bestimmte weitere Institute wie Hypothekenbanken und Finanzdienstleister, 113 Mio. Euro auf Sparkassen, 63 Mio. Euro auf Genossenschaftsbanken und 38 Mio. Euro auf Spitzeninstitute des Genossenschaftssektors.

Über 1.300 kleinere und mittlere Institute profitieren von geringeren pauschalierten Beiträgen.

In die Beitragsberechnung bei größeren Instituten fließt die auf verschiedenen Indikatoren basierende Risikobewertung ein.

Die für den SRF erhobenen Mittel werden im Januar 2016 auf die Deutschland zugeordnete nationale Kammer übertragen. Dieser Fonds wird vom „Single Resolution Board“ (SRB) verwaltet.
 

Hinweis an die Redaktionen:

Die  Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) ist eine Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main und hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2008 zu einem wichtigen Pfeiler der deutschen Finanzarchitektur entwickelt. Neben der Gewährung von Stabilisierungsmaßnahmen aus dem Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS) ist die FMSA für die Erhebung der Bankenabgabe in Deutschland für den Restrukturierungsfonds zuständig und übt u. a. die Rechtsaufsicht über die unter ihrem Dach errichteten Abwicklungsanstalten aus. Darüber hinaus werden von ihr Brückeninstitute vorgehalten und verschiedene Beteiligungen an Kreditinstituten verwaltet. Zum Jahreswechsel 2015 wurde die FMSA zusätzlich deutsche nationale Abwicklungsbehörde im europäischen Kontext.  

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