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Glossar

Abschreibungen

Unter Abschreibung versteht man die Erfassung eines Wertverlustes eines Vermögensgegenstandes in einem Unternehmen im Rechnungswesen. Abschreibungen werden z.B. nötig wenn Wertpapiere, die eine Bank hält an Wert verlieren, z.B. durch Verringerung ihrer Börsenkurse. Abschreibungen stellen für das Unternehmen einen Aufwand dar und vermindern somit den erzielbaren Gewinn. Dadurch haben sie auch Auswirkungen auf die – für Banken gesetzlich vorgeschriebene – Eigenkapitalbasis.

Bankenabgabe

Kreditinstitute sind seit dem Jahr 2011 verpflichtet, Jahres- und im Bedarfsfall Sonderbeiträge zum Restrukturierungsfonds zu leisten (sog. Bankenabgabe). Die FMSA erhebt die Beiträge zum Restrukturierungsfonds und verwaltet diese. Bereits im Jahr 2015 wird die Bankenabgabe in Deutschland nach europäischen Vorgaben erhoben und anschließend auf die deutsche Kammer des Abwicklungsfonds übertragen.

Bankenaufsicht

Die Aufsicht über Kreditinstitute und Finanzdienstleister in Deutschland wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbank ausgeübt. Die Bankenaufsicht soll möglichst die Entstehung von Bankenkrisen verhindern, da diese die Funktionsfähigkeit der gesamten Wirtschaft in Mitleidenschaft ziehen. Zudem soll die Sicherheit der den Banken anvertrauten Einlagen gewährleistet werden. 

Bad Bank

Eine Bad Bank („bad“ aus dem Engl.: schlecht, faul) ist eine selbständige Einheit, in die überwiegend risikobehaftete Kredite oder Wertpapiere zur Abwicklung ausgelagert werden. Bad Banks wurden bereits vor der Finanzkrise von einigen Banken genutzt, um Restrukturierungen zu erleichtern. Bei diesen Bad Banks müssen die ausgelagerten Vermögensgegenstände jedoch weiter in der Bilanz der übertragenden Bank geführt werden.

Bei den durch das Gesetz zur Fortentwicklung der Finanzmarktstabilisierung vorgesehenen Bad-Bank-Lösungen unter dem Dach der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung müssen die ausgelagerten Vermögensgegenstände hingegen nicht mehr bei der übertragenden Bank bilanziert werden. Dies hat den Vorteil, dass die Bank unmittelbar ihr Eigenkapital entlastet und sich vom Risiko der Wertschwankungen dieser Vermögensgegenstände befreit.

Brückenbank

Im Rahmen des Restrukturierungsverfahrens kann die Übertragung von Unternehmensteilen eines Kreditinstituts anordnet werden, um eine drohende Bestands- und Systemgefährdungen zu verhindern. Die systemrelevanten Unternehmensteile werden auf ein bestehendes Institut oder auf eine sogenannte Brückenbank übertragen. Die Brückenbank ist unter dem Dach der FMSA angesiedelt. Der Restrukturierungsfonds kann das übernehmende Institut bzw. das Brückeninstitut durch Eigenkapital oder Garantien unterstützen.

Banklizenz

Eine Banklizenz bringt neben dem Recht zum Betreiben von Bankgeschäften auch die Verpflichtung zur Einhaltung besonderer gesetzlicher Regelungen mit sich. Hierzu gehört in erster Linie das Kreditwesengesetz, in dem u. a. Eigenkapitalanforderungen geregelt sind.

Buchwert

Der Buchwert bezeichnet den Wert, mit dem ein Vermögensgegenstand im Rechnungswesen eines Unternehmens angesetzt wird. Dies kann beispielsweise der Anschaffungswert oder der aktuelle Wert sein. Welcher Wert in welchem Fall angesetzt werden muss, ist allerdings gesetzlich vorgeschrieben. Dabei bestehen teilweise Wahlrechte.

Eigenkapital

Eigenkapital sind diejenigen Mittel, die von den Eigentümern eines Unternehmens zu dessen Finanzierung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn im Unternehmen belassen werden. Eigenkapital steht einem Unternehmen unbefristet zur Verfügung. Eigenkapitalgeber sind Eigentümer des Unternehmens. Vom Eigenkapital ist das Fremdkapital zu unterscheiden.

Das Bankgeschäft ist traditionell von einem hohen Fremdkapitalanteil gekennzeichnet. Sparer überlassen den Banken Geld und diese vergeben es als Kredite an Unternehmen. Eigenkapital steht dem Unternehmen im Gegensatz zu Fremdkapital dauerhaft zur Verfügung. Es stellt deshalb ein Sicherheitspolster dar, das auch in der Lage ist Verluste aufzufangen. Da jede Kreditvergabe oder Anlage in Wertpapieren (=Vermögensgegenstände) ein Risiko in sich birgt, verlangt der Gesetzgeber von den Banken eine Mindestausstattung mit Eigenkapital im Verhältnis zu ihren Vermögensgegenständen (=Eigenkapitalquote), die zu diesem Zweck mit ihrem Risiko gewichtet werden. Droht die Eigenkapitalquote unterschritten zu werden, kann die Bank entweder keine weiteren Kredite vergeben, muss sich neues Eigenkapital beschaffen oder von bestimmten Vermögensgegenständen trennen (Eigenkapitalfreisetzung).

FMSA

Die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) ist eine Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main und hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2008 zu einem wichtigen Pfeiler der deutschen Finanzarchitektur entwickelt. Neben der Gewährung von Stabilisierungsmaßnahmen aus dem Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) ist die FMSA für die Erhebung der Bankenabgabe in Deutschland für den Restrukturierungsfonds zuständig und übt u. a. die Rechtsaufsicht über die unter ihrem Dach errichteten Abwicklungsanstalten aus. Darüber hinaus werden von ihr sogenannte Brückeninstitute vorgehalten und verschiedene Beteiligungen an Kreditinstituten verwaltet. Seit 2015 übernimmt die FMSA darüber hinaus die Aufgabe einer nationalen Abwicklungsbehörde im europäischen Kontext.

EU-Kommission

Wenn Unternehmen von Regierungen mit dem Geld der Steuerzahler gestützt werden, wie es während der Finanzkrise bei vielen Banken getan wurde, muss nach EU-Recht in solchen Fällen ein Umstrukturierungsplan sicherstellen, dass die Bank auf Dauer ohne Staatshilfe bestehen kann und ihre Konkurrenten nicht benachteiligt werden. Die EU verpflichtet die Banken deshalb meist, einen Teil ihrer Aktivitäten sowie verlustträchtige Geschäfte abzustoßen oder zu beenden.

Fremdkapital

Unter dem Begriff Fremdkapital fasst man die Schulden eines Unternehmens zusammen. Im Gegensatz zu Eigenkapital steht Fremdkapital dem Unternehmen nur befristet zur Verfügung. Zum Fremdkapital einer Bank gehören z.B. die Einlagen ihrer Kunden auf Giro- und Sparkonten. Fremdkapitalgeber sind Gläubiger des Unternehmens.

Geldmarkt

Unter dem Geldmarkt versteht man im engeren Sinne den Handel mit Zentralbankguthaben, durch den sich der Liquiditätsausgleich zwischen den Geschäftsbanken vollzieht. Dabei wird zwischen Tagesgeld und Termingeldern (mit Befristung bis zu einem Jahr) unterschieden. Darüber hinaus werden die zwischen der Zentralbank und den Kreditinstituten abgeschlossenen Refinanzierungsgeschäfte dem Geldmarkt zugerechnet. Zum Geldmarkt im weiteren Sinne zählt der Handel in Geldmarktpapieren.

Genossenschaftsbanken

Die Gruppe der Volks- und Raiffeisenbanken ist eine der drei großen Säulen des deutschen Bankenmarktes. Ihre Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf Privat- und Firmenkunden - und hier eher auf kleine und mittlere Unternehmen. Die Banken sind Allfinanzanbieter. Ihre Spitzeninstitute DZ BANK und WGZ BANK übernehmen eine Zentralbankfunktion für die angeschlossenen Banken.

Hedgefonds

Mit Hedgefonds werden Anlagefonds bezeichnet, die nur wenigen gesetzlichen Bestimmungen unterliegen und von der Bankenaufsicht kaum erfasst sind. Diese Fonds gehen im Allgemeinen viel höhere Risiken ein als regulierte Wertpapierfonds. Die Manager unterliegen keinen Beschränkungen in der Wahl der Kapitalinstrumente und können daher Leerverkäufe tätigen (d.h. Wertpapiere verkaufen, die sie im Moment des Verkaufs nicht besitzen) sowie kreditfinanzierte und derivative Positionen eingehen.

Hypothekenbanken

Das Geschäftsfeld der privaten Hypothekenbanken sowie der öffentlich-rechtlichen Grundkreditanstalten erstreckt sich in erster Linie auf langfristige Darlehen zur Finanzierung des Wohnungsbaus, öffentlicher Investitionen oder der Gebietskörperschaften. Sie beschaffen sich die Mittel überwiegend durch die Ausgabe langfristiger Schuldverschreibungen (Pfandbriefe) sowie durch langfristige Einlagen.

Kapitalanlagegesellschaften (Investmentfonds)

Bei den von den Kapitalanlagegesellschaften verwalteten Investmentfonds unterscheidet man zwischen Publikumsfonds für die breite Öffentlichkeit und Spezialfonds, die für Großanleger (z. B. Versicherungen) aufgelegt werden. Die Fonds werden unterschieden in Aktien-, Renten-, Geldmarkt-, Immobilien- sowie Misch- und Dachfonds. Seit einigen Jahren können deutsche Kapitalanlagegesellschaften auch Hedgefonds anbieten.

Kreditbanken

Sie umfassen die Großbanken sowie die Regionalbanken und die Zweigstellen ausländischer Banken. Neben dem Kredit- und Einlagengeschäft spielt das Emissions- und das Auslandsgeschäft eine bedeutende Rolle.

Kreditklemme

Situation, in der Unternehmen keine Darlehen mehr erhalten und darunter in der Folge die wirtschaftliche Entwicklung leidet.

Leitungsausschuss

Der Leitungsausschuss führt die Geschäfte der FMSA. Seine drei Mitglieder werden auf Vorschlag der Bundesregierung durch den Bundespräsidenten ernannt.

  

Leitzins

Der Leitzins ist der von einer Zentralbank bestimmte Zinssatz zur Steuerung des Geldmarkts. Er legt fest, zu welchen Bedingungen Banken bei der Zentralbank Geld leihen können. Da Banken ihre Zinskosten bei ihren Ausleihungen weitergeben, bestimmt sich dadurch letztendlich das Zinsniveau der gesamten Wirtschaft und beeinflusst die Kreditnachfrage.

Lenkungsausschuss

Der Lenkungsausschuss entscheidet über Stabilisierungshilfen auf Grundlage von Vorschlägen des Leitungsausschusses, über Grundsatzfragen, Angelegenheiten besonderer Bedeutung sowie über Auflagen für Finanzunternehmen, die Leistungen des SoFFin in Anspruch nehmen wollen.

Liquidität

Liquidität bezeichnet in der Wirtschaft die Fähigkeit eines Unternehmens, z.B. einer Bank, seine Zahlungsverpflichtungen termingerecht zu erfüllen. Dazu benötigt das Unternehmen liquide Vermögensteile, wie z.B. Bargeld, Guthaben auf Bankkonten oder im Falle einer Bank Guthaben auf Zentralbankkonten. Vom SoFFin garantierte Anleihen können als Sicherheiten für Kredite bei der Europäischen Zentralbank hinterlegt werden. Erhält eine Bank einen Zentralbankkredit, bekommt sie den Kreditbetrag auf ihrem Zentralbankkonto gutgeschrieben und kann damit ihre aktuellen Zahlungsverpflichtungen erfüllen.

Ratingagenturen

Ratingagenturen sind private Unternehmen, die die Kreditwürdigkeit (Bonität) von Unternehmen aller Branchen, Staaten und einzelne Finanzanlagen bewerten (Rating). Sie werden von ihren Auftraggebern – den gerateten Unternehmen – bezahlt. Dies führte im Zuge der Finanzkrise dazu, dass ihre Unabhängigkeit bei der Bewertung bezweifelt wurde.

Ratingmigration

Unter Ratingmigration versteht man die Veränderung eines Ratings mit der sich verändernden Bonität eines Kreditnehmers. Ratings migrieren positiv und negativ. Ratingmigration erfolgt im Großen und Ganzen parallel zur konjunkturellen Entwicklung, und das Kreditvergabeverhalten der Banken, das von der Ratingmigration abhängt, wird die jeweilige Phase des konjunkturellen Zyklus verstärken. Hier entfaltet Basel II seine prozyklische Wirkung.

Refinanzierung

Unter Refinanzierung versteht man die (Wieder-)beschaffung von Geld einer Bank, das sie als Kredit vergibt. Banken können sich z.B. bei der Deutschen Bundesbank Geld leihen – also refinanzieren – um dieses an Wirtschaftsunternehmen oder Konsumenten als Kredit zu vergeben.

Restrukturierungsfonds

Mit Inkrafttreten des Restrukturierungsgesetzes zum Jahresanfang 2011 wurde der Restrukturierungsfonds ins Leben gerufen. Der Fonds wird durch die FMSA verwaltet und speist sich durch die Bankenabgabe. Die Mittel des Fonds dienen der Finanzierung von Stabilisierungsmaßnahmen im Rahmen des Restrukturierungsgesetzes. So kann der Fonds z.B. im Rahmen der Übertragung von systemrelevanten Unternehmensteilen auf eine Brückenbank, diese durch Eigenkapital oder Garantien unterstützen.

Rendite

Mit Rendite bezeichnet man den Gesamterfolg einer Kapitalanlage. Sie bemisst sich an den tatsächlichen Ertragseinnahmen, einschließlich Zinsen, Dividenden und Kursveränderungen.

Risikoposition

Die Geschäfte einer Bank sind in unterschiedlichem Maße Risiken ausgesetzt. Diese hängen von der Art des Bankgeschäfts, aber auch von seinem Umfang ab. Die im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit erworbenen Vermögenswerte einer Bank, wie beispielsweise Kredite, Anlagen in Wertpapieren oder Währungen werden auch als Risikopositionen bezeichnet, da ihr Wert von Faktoren abhängt, auf die eine Bank keinen Einfluss hat, denen sie jedoch durch ein angemessenes Risikomanagement Rechnung tragen muss. Dazu gehören z.B. die Kreditwürdigkeit eines Schuldners, Zins- und Wechselkursentwicklungen.

Sparkassen

Die Gruppe der Sparkassen und Landesbanken ist – gemessen am Geschäftsvolumen – der größte Sektor im Bankgewerbe. Träger der Sparkassen sind meistens Kommunen. Sie betreiben zwar heute fast alle Arten von Bankgeschäften. Ihr Schwerpunkt liegt meist jedoch im Einlagengeschäft sowie in der Gewährung von Wohnbaudarlehen sowie Krediten an mittelständische Unternehmen.  Zum öffentlich-rechtlichen Sektor gehören auch die Landesbanken, die neben den Dienstleistungen für die Sparkassen auch die Finanzgeschäfte für die Bundesländer abwickeln, sowie die Landesbausparkassen.

Stille Beteiligung / Stille Einlage

Bei einer stillen Beteiligung leistet ein Kapitalgeber eine Einlage in ein Unternehmen und stärkt somit dessen Eigenkapital. Dabei behält der Unternehmer die volle Entscheidungsfreiheit in Bezug auf sein Unternehmen – der Kapitalgeber erhält keine Stimmrechte. Die Bezeichnung „still“ resultiert daraus, dass eine solche Beteiligung nach außen in der Regel nicht erkennbar ist. Eine Ausnahme bilden Aktiengesellschaften, die stille Beteiligungen veröffentlichen müssen.

Systemrelevanz

Von Systemrelevanz wird gesprochen, wenn sich die Bestandgefährdung eines Kreditinstitutes erheblich negativ auf andere Unternehmen des Finanzsektors, auf die Finanzmärkte oder auf das allgemeine Vertrauen der Einleger und anderen Marktteilnehmer in die Funktionsfähigkeit des Finanzsystems auswirkt. Dabei sind insbesondere die Art und der Umfang der Verbindlichkeiten des Kreditinstituts gegenüber anderen Instituten, der Umfang der von dem Institut aufgenommenen Einlagen, die eingegangenen Risiken sowie die Vernetzung mit anderen Finanzmarktteilnehmern zu berücksichtigen.

Strukturierte Wertpapiere

Wertpapiere, bei denen verschiedene Anlagearten oder Forderungsbestände zu einer neuen Anlageart kombiniert werden. Eine Untergruppe der strukturierten Wertpapiere sind Verbriefungen.

Verbriefungen

Eine Verbriefung ist eine sogenannte Finanzmarktinnovation, das heißt, ein von den Banken neu entwickeltes Finanzierungsinstrument. Hierunter versteht man die Umwandlung eines Pools gleichartiger Aktiva (z.B. Hypothekenkredite oder Unternehmenskredite etc.) in Wertpapiere, die dann auf einem Markt gehandelt werden können. Dabei veräußert der so genannte Originator (häufig ein Kreditinstitut oder ein Unternehmen) Teile seines Forderungsbestands an eine eigens für die Transaktion gegründete Zweckgesellschaft ( Special Purpose Vehicle, SPV ). Letztere finanziert den Forderungsankauf durch die Emission von Wertpapieren. Da die Wertpapiere mit den Forderungsbeständen besichert sind, werden diese als Asset-Backed Securities (ABS) bezeichnet. Weitere typische Verbriefungen sind Mortgage Backed Securities (mit Hypothekendarlehen besicherte Wertpapiere, kurz MBS) und Collateralized Debt Obligations (mit verschiedenartigen Forderungen und auch anderen Wertpapieren besicherte Wertpapiere, CDOs).

Wertpapiermärkte

Auf den Wertpapiermärkten treffen Anleger und Kapitalnehmer direkt aufeinander. Die Geldbeschaffung über die Ausgabe von Schuldverschreibungen (Rentenwerte) steht in Deutschland im Vordergrund. Vor allem der Staat finanziert seine Kreditaufnahme über diesen Weg. Der Aktienmarkt dient im Gegensatz zum Rentenmarkt der Aufnahme von Eigenkapital. Die Aktie als Finanzierungsinstrument nutzen in erster Linie große Unternehmen.

Zweckgesellschaft

Als Zweckgesellschaft, engl.: Special Purpose Vehicle (SPV) wird eine juristische Person bezeichnet, die für einen im Vorfeld definierten und eingegrenzten Zweck gegründet wird. Bad Banks werden in der Regel in Form einer Zweckgesellschaft organisiert.